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eines der Fenster knallt, nur um die Gänge entlang zu saußen. Hier stirbt der Cineast und Realist tausend Tode.
Aber auch kirschige-Wasserfall-Liebesszenen gibt es zu bewundern, genauso wie ein sinnloser Ausflug in die Komödie mit einer Sequenz, in der Anton mit Olga den Körper tauscht.
Doch auch der Trashfan hat trotz der wirren Story, der Pseudocoolness der Akteure und der schlecht sitzenden Gags wenig zu lachen. Zu sehr knallt einen der Film buchstäblich mit Effekten, Schnitten und der aufgedrehten Soundkulisse zu. Das führt nach 140 Minuten zu permanenter Reizüberflutung und vor allem zu starken Langeweileanfällen auf Zuschauerseite.
Schlimm auch das Ende. Denn das wirft einen an den Anfang des ersten Teiles zurück. Ein dritter Teil ist somit also wieder möglich - aber gleichzeitig fühlt man sich als Zuschauer mehr als verarscht. Das muss leider einmal jemand offen aussprechen. Zwei Filme sind rum und der dritte geht bei null wieder von vorne los. Warum also überhaupt die ersten Plots erzählen, wenn die sowieso wieder verworfen werden? Verarschung! Jawoh - genauso nennt man dasl!
Optisch und rein technisch macht die Produktion hingegen einen guten Eindruck und kann sich per se sicher international sehen lassen. Mit weniger als 5 Mio. Dollar Produktionskosten hat man hier, auf amerikanische Maßstäbe übertragen - großes geleistet. Der Look ist modern, das Material sieht durchweg gut aus, die Effekte sind für das Budget auch gelungen (obwohl zumeist übertrieben), die Zeichnung von Moskau ungewöhnlich und erfrischend - die Produktion ist so gesehen also gelungen. Für das Geld somit sicher eine gute Leistung und eine gewisse Kampfansage - als Film aber müssen solche Erwägungen ausser acht gelassen werden. Es zählt nicht der Wille oder der Weg, sondern das Ergebnis - und das ist nun mal wirklich enttäuschend.
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