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selbst, wieder befreit werden müssen.
Hier hat man einfach das Potential der Story nicht gesehen - der Film, den man aufgrund dessen erwartet, existiert also nicht, sondern entwickelt sich in eine andere Richtung weiter - leider die falsche.
Jack Black darf als Sidekick nervende Furz- und Drogenwitze als unnötige Einlage geben und mit Robert Downey jr. als Method Actor gibt es immerhin noch ein paar kleine Lacher. Leider reichen zwei Grinser nicht für eine abendfüllende Komödie und man muß sich fragen, wo Stiller & Co. die Gags gelassen haben. Die kann man nämlich im Dunkeln suchen. Selbst in irgendwelchen drittklassigen Spoof-Filmen gibt es mehr zu finden. Das ist deswegen so schlimm, weil das Thema sich geradezu anbietet für Komik.
Anstelle dessen gibt es einen 10-jährigen als Kopf der Drogenmafia zu bewundern, was dem Film sofort den Kopf bricht, selbst für die, die bis dahin durchgehalten haben. Hier ist man schon an einer nervtötenden Situation zu viel angelangt und hat wenig auf der Haben-Seite.
“Tropic Thunder” wartet mit einer Schauspielerriege auf, die beachtlich ist - Nick Nolte spielt den Vietnamveteran, Matthew McConaughey Speedmans Agent und Tom Cruise den schmierigen Produzenten. Damit zeigt dieser, bei aller Zweifel um seine persönliche Einstellung zu gewissen Themen, daß er immer für eine Überraschung bei der Rollenwahl gut ist.
Doch letztendlich kann man wenig überzeugen. Der Schnitt ist hektisch und zu sehr an B-Action-Filme angelehnt, die Gagzahl unterdurchschnittlich, das Timing schlecht, die Charaktere oft nervig, die Handlung zu sehr gegen den Wind und in die falsche Richtung. Das ist schade, denn, wie gesagt, Grundidee und Trailer machten da ganz andere Versprechungen.
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