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erwähnenswerte Variante von davor gesehenen Endzeit-/Zombiefilmen.
Die Figuren sind austauschbar, das Gesagte lapidar, die Action rar. Hier streckt sich der Film lange und hat doch im Grunde nur die einfache Geschichte zu erzählen, dass die Überlebenden ein Schiff erreichen wollen, wo ihnen Zuflucht versprochen wird. Was sich also wie der Beginn der zweiten Hälfte von “28 Tage später” liest, bleibt hier Hauptstory.
Da wäre doch wirklich mehr drin gewesen. Selbst einem Routineregisseur muss auffallen, dass das nicht reicht. Zumindest ein paar Abwandlungen im Sujet oder den Charakteren sollte möglich sein. Und auch in der Action kränkelt der Streifen. Über den Mittelteil dümpelt der Film vor sich hin, Zombiehorden umgeben den Betonblock, aber so viel das Bild an sich verspricht, so wenig hält es ein. Am Ende greift dann zwar die Mutantenschar an, aber auch hier hätte man die gelungenen Make-Up-Effekte besser integrieren können und einfach mehr einbauen müssen, um den Zuschauer bei der Stange zu halten.
3D gab es übrigens auch noch im Film und so nett auch der ein oder andere Effekt ist - ich muss es nicht unbedingt haben, dieses 3D-Kino. Gibt es Filme oder Anlässe, bei denen das wunderbar funktioniert (siehe “U2-3D”), so braucht selbst nicht jeder Actionfilm (geschweige denn ein ernstes Drama) diesen Zusatzeffekt. Abgesehen davon, dass die Brillen nerven, sieht 3D-Kino ja nicht wirklich realer aus. Zumindest sieht meine Welt nicht so aus, wie ich sie im 3D-Kino erlebe, sondern vielmehr so, wie sie im traditionellen 2D-Kino abgebildet wird.
“Resident Evil: Afterlife” ist selbst als Unterhaltungskino eher unteressant, wird aber aufgrund des sehr unbefriedigenden End-Hooks, leider nicht der letzte Film der Reihe bleiben. Spätestens hier wird auch der letzte Fan der Reihe das Kino unzufrieden verlassen - denn das ´offene´ Ende ist in dieser Art von Film fast schon eine Frechheit.
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