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Schlittschuhe! Ja, was sonst? Keine speziellen Waffen oder Abwehrschirme, Peilsender oder alles zerstörende Säuretropfen! Nein, denn da gibt es doch die viel höhere Wahrscheinlichkeit, dass mal ein angriffswütiger Schneemann vorbei kommt oder der Grinch Santa Claus entführt - und was brauch man dann? Genau!
Danach prügeln sich alle um ein Superjuwel. Dabei benehmen sich Mr. Freezes schurkische Scherken wie die allerdümmsten Aufziehroboter. Stupide klatschen sie an Wände oder springen gezielt an B&R vorbei. Mit dem Superjuwel wird dann noch kurz Eishockey gespielt. Aber wer jetzt denkt, dass das alles war, der hat sich geirrt!
Denn: In den ersten 15 Minuten fackeln die Macher einen derartigen Blödsinn ab, dass es geradezu kracht!
Batman und Mr. Freeze kämpfen kurz danach in einer Rakete. Diese startet und Robin springt auf deren Außenseite. Dort krallt er sich fest, die Rakete startet, er hält sich weiter daran fest, sie steigt hoch, Robin klammert weiter und jeder normale Mensch fast sich an den Kopf oder liegt vor Lachen auf dem Boden, denn Robins Klebeeigenschaften scheinen selbst bei solchen Geschwindigkeiten noch außergewöhnlich zu sein..
Dann geht es weiter! Ein irrer Wissenschaftler züchtet den Supersoldaten! Interessenten sind seltsam asiatisch, sozialistisch und arabisch aussehende Menschen in Armeeuniform. Einem wenig freiwilligen Versuchsobjekt pumpt der Forscher eine Substanz in das Hirn, auf der “Venom” steht - also “Gift”.
Ja - ist doch logisch: a) jeder Biochemiker hat immer solch sehr Präzise chemische Angaben auf seinen Flaschen stehen b) Wer einen Supersoldaten will, der lässt ihn klugerweise mit “Venom” mutieren, da er da sicher sein kann, dass dieser dann total hohl dreht und weder er noch jemand anderes solch einen durchgeknallten Soldat kontrollieren kann. Und genau das will ja eigentlicher jeder Superbösewicht - eine Armee voller Superidioten, die alles macht, nur eben nicht, das was man möchte. Perfide, perfide!
Auf jeden Fall mutiert dann nicht nur der Soldat, sondern auch die treudoofe Laborantin des Chemikers, um sich pflichtschuldigst in die Pflanzenfreundin “Poison Ivy” zu verwandeln. Später sitzt sie dann auf einem Efeutron mit angriffswütigen Schlingpflanzen. Jaa! Nicht mal italienische Vielfilmer kommen auf so bekloppte Ideen.
Aber das reicht noch nicht, denn um es kurz zu machen - Batgirl kommt auch noch drin vor. Sowie eine finale Läuterung von Mr. Freeze, der noch fünf Minuten zuvor liebend gerne mehrere Millionen Einwohner umgebracht hätte. Naja - kleine Fehler machen auch sympathisch.
Ausserdem allen gibt es weitere, unglaubliche Lacher. Wer hier am Werk war, hat auf jeden Fall mächtig einen an der Schüssel gehabt. Dazu gibt es knallbunte Geisterbahnbeleuchtungen, für die angeblich ein extra buntes Farbverfahren entwickelt wurde. OK, das rundet natürlich den schlechten Gesamteindruck ab, was will man mehr?
“Batman & Robin” ist wirklich ein hochklassiger Kandidat für den Trash-Film par excellence. Da steht er in einer Reihe mit “Superman IV” und “Highlander 2”.
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